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07.08.2024, 20:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.08.2024, 20:25 von Puffbohne.)
Ja und die gestandenen Spieler haben doch dann mit der Region genauso wenig zutun, oder seh ich das falsch?
Ich glaube es gibt nur noch ganz wenige Mannschaften, die wenigstens 1-3 Spieler aus „ihrer Region“ im Team haben.
Ich glaube von dem Gedanken müssen wir uns immer mehr verabschieden, im gesamten Profifußball.
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(07.08.2024, 04:53)Aik schrieb: Das heißt, du hast - wenn alle fit sind - jedes Wochenende 6-7 Spieler daheim sitzen, die überhaupt keine Spielpraxis sammeln.
Was soll das bringen?
Die sammeln dann wieder Spielpraxis im Pokal und wir quälen uns dann 1-2 Runden bis wir ausscheiden.
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(07.08.2024, 20:24)Puffbohne schrieb: Ja und die gestandenen Spieler haben doch dann mit der Region genauso wenig zutun, oder seh ich das falsch?
Ich glaube es gibt nur noch ganz wenige Mannschaften, die wenigstens 1-3 Spieler aus „ihrer Region“ im Team haben.
Ich glaube von dem Gedanken müssen wir uns immer mehr verabschieden, im gesamten Profifußball.
Region ist eine Definitionsfrage, da gebe ich dir recht.
Ersetzten wir es mal mit nicht-deutschen Spielern.
Ich weiß, man redet heutzutage nicht mehr gerne öffentlich darüber, aber es leider einer der meisten Punkte, weswegen ich in letzter Zeit bzgl. RWE angesprochen werden...
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Hm okay. Also mich hat da in Vergangenheit niemand drauf angesprochen aber evtl. ist das halt der Weg den die Gerbers eingeschlagen haben.
Wären jetzt andere handelnde Personen hier am Werk, hätten die vielleicht eine andere Herangehensweise.
Natürlich kann man sich mit Spielern wie Hebestreit, Möhwald oder Kammlott eher identifizieren, aber ich denke es ist in erster Linie vor allem immer eine Frage der Leistung.
Wenn die stimmt, identifizieren sich die Leute schnell mit den Spielern, egal ob aus Sömmerda oder Uganda. :)
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(08.08.2024, 06:59)Puffbohne schrieb: ...eine Frage der Leistung.
Wenn die stimmt, identifizieren sich die Leute schnell mit den Spielern, egal ob aus Sömmerda oder Uganda. :)
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(07.08.2024, 20:24)Puffbohne schrieb: Ja und die gestandenen Spieler haben doch dann mit der Region genauso wenig zutun, oder seh ich das falsch?
Ich glaube es gibt nur noch ganz wenige Mannschaften, die wenigstens 1-3 Spieler aus „ihrer Region“ im Team haben.
Ich glaube von dem Gedanken müssen wir uns immer mehr verabschieden, im gesamten Profifußball.
Athletic Bilbao. Nur aus der eigenen Jugend oder aus der Region. Allerdings schon fast einmalig im Profifußball.
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Ja gut die Basken sind da natürlich nochmal ne komplett andere Nummer. Wirklich einmalig. Zumindest europaweit denk ich.
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08.08.2024, 09:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.08.2024, 09:45 von ronry.)
(08.08.2024, 08:26)Twinix schrieb: Athletic Bilbao. Nur aus der eigenen Jugend oder aus der Region. Allerdings schon fast einmalig im Profifußball.
Als großer Sympathisant der Basken kann ich das nur bestätigen.
Im europäischen Spitzenfußball ist diese Vereinsphilosophie - übrigens praktiziert seit den 1920er Jahren - einmalig.
Man muss aber auch dazu sagen, dass zwar Athletic Gründungsmitglied der Primera ist und noch nie abgestiegen ist. Aber auch sportlche sehr schlechte Zeiten hatte.
Im Baskenland hat man jedenfalls über viele Jahrzehnte ein System des Scouting und der Partnervereine in fast allen Orten mit einem Verein installiert, über das jedes Jahr Talente zum Verein kommen.
Grundsatz ist dort - im Baskenland geboren oder baskischer Abstammung.
Es werden ja zum Teil auch Spieler verpflichtet, die nicht in Bilbao ausgebildet wurden, aber aus dem Baskenland kommen. Früher vielleicht in San Sebastian oder Pamplona spielten oder Alaves.
Wen das generell mal interessiert, dem empfehle ich dieses Buch :
Just a moment...
Das würde für Thüringen allerdings bedeuten, dass man über viele Jahre ein sehr engmaschiges Netz an Partnervereinen und Scouts aufbaut. Um zu gewährleisten, in einem größeren Gebiet tatsächlich alle relevanten Talente zu RWE zu bekommen.
Im Übrigne bin ich da durchaus bei @puffbohne.
Wer hier hergekommen ist und Leistung brachte, mit dem wurde sich noch immer bei RWE identifziert.
Ob man Zedi, Schnetzler, Bunjaku, Mergel oder wie auch immer geheissen hat.
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Vielen Dank für den Buchtipp.
War letztes Jahr im Rahmen eines Urlaubs dort im Stadion.
Noch nie hat mich die Geschichte eines Vereins und die Stadionführung so beeindruckt.
Der Untertitel: Aus Prinzip einzigartig passt absolut, weil nicht nur der Verein, sondern die
Basken insgesamt einzigartig sind.
Lässt sich auf uns mMn leider nicht übertragen.
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(06.08.2024, 22:17)Felix Magath schrieb: Jede Aktion zählt. Die Schubladen, hier GmbH und dort der e.V. bringen uns nicht weiter. Erstrebenswert wäre kurzfristig ein Pool aus 50-60 Mittelständlern, welche für GmbH und e.V. 300-500k organisieren.
Du wirst dich aber mit den "Schubladen" anfreunden müssen.
Es wurde ja mal ein Wirtschaftsbeirat gegründet der genau sowas eigentlich machen sollte. Sponsoren für alle finden und generieren. Was er bisher gemacht hat, kann man an einer Hand abzählen.
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(08.08.2024, 09:44)ronry schrieb: ....Im Übrigne bin ich da durchaus bei @puffbohne.
Wer hier hergekommen ist und Leistung brachte, mit dem wurde sich noch immer bei RWE identifziert.
Ob man Zedi, Schnetzler, Bunjaku, Mergel oder wie auch immer geheissen hat.
Absolut!!
Aber es ist schon ein UNterschied, ob wir über deutsche/deutschsprachige Spieler reden oder über Afrikaner etc. ...
Egal ob ich jetzt hier auf die Backen bekommen -> wenn ich eine ganze Reihe Spieler habe, von denen ich beim Ansagen der Manschaftsaufstellung nicht mal mehr weiß wie der Name ausgesprochen wird - nun ja...
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(08.08.2024, 19:18)Aik schrieb: Absolut!!
Aber es ist schon ein UNterschied, ob wir über deutsche/deutschsprachige Spieler reden oder über Afrikaner etc. ...
Egal ob ich jetzt hier auf die Backen bekommen -> wenn ich eine ganze Reihe Spieler habe, von denen ich beim Ansagen der Manschaftsaufstellung nicht mal mehr weiß wie der Name ausgesprochen wird - nun ja...
Auch das wurde gestern angesprochen. Es liegt am lieben Geld Aik.
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Ja das hört man immer wieder - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein ausländischer Spieler viel weniger verdient wie z.B. ein Oberliga-Spieler. Zumal ja wohl auch im Fussball der Mindestlohn einzuhalten ist. Wenn man dann anstelle 3-4 Mindestlohn-Talente einen guten Oberliga-Spieler holt -> nun ja...
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Das mit dem Mindestlohn hatten wir hier schon mal. Ich glaube, dass das Thema bei Fußballprofis etwas komplexer ist.
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Wenn ein User schreibt, dass er aufgrund das wir people of color in unserer Mannschaft haben, den Vereinsnamen in Rot-Schwarz Erfurt umbenennen möchte, dann ist es schon Unabhängig davon würde ich mir natürlich auch mehr Spieler aus unserem Nachwuchs Beziehungsweise aus dem Ostdeutschen Raum wünschen.
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