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(20.04.2018, 12:46)Papa schrieb: Das Innentrio (Mittelfeldreihe) des Meisters.
Aber cooles ding -->Freud läßt grüßen
Ach Meister Innentrio oder Meister Innen Trio... Danke, da wäre ich nicht darauf gekommen.
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Da es eine Anfragen gibt ob ich auch wieder ein Buch (wie über die Saison 1965/66) über diese beiden Serien mache, antworte ich mal hier.
Ich kann es wieder nur als Fotobuch machen, das in diesem Fall so ca. 65 Seiten umfassen würde. Was sich natürlich auf den Preis niederschlägt, ich schätze mal so ca. 50 Euro als Hardcoverausgabe. Das ganze nimmt auch ein wenig Zeit in Anspruch, was nicht das Problem ist, da es für mich ja Hobby und Leidenschaft ist. Ich muß sie mir einfach nur nehmen. Aber als erstes muß die Geschichte hier erstmal zu Ende erzählen werden, da bin ich ja auch noch am tun.
Deshalb sage ich ja, aber erst Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres.
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Cool, da bin ich bestimmt wieder dabei.
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![[Bild: 6m5kj5oa.jpg]](http://fs5.directupload.net/images/180511/6m5kj5oa.jpg)
Hier hatte Günther Busch das Nachsehen. Durch den von Mertin verwandelten Elfmeter kam Chemie Halle-Leuna zum Sieg. Besonders plaziert scheint der Strafstoß nicht gewesen zu sein, aber von elementarer Wucht. Busch warf sich nach links, während das Leder rechts von ihm einschlug. (Vom Vorsonntag: SC Chemie Halle Leuna - SC Lokomotive Leipzig)
![[Bild: imhzeq35.jpg]](http://fs5.directupload.net/images/180511/imhzeq35.jpg)
![[Bild: 68jb3jrt.jpg]](http://fs1.directupload.net/images/180511/68jb3jrt.jpg)
Das erste internationale Spiel einer Mannschaft unserer Republik in diesem Jahr trug am Sonntag Lokomotive Leipzig in der Messestadt gegen die polnische Armee-Mannschaft CWKS Warschau aus. Mit einem kämpferischen Elan, wie wir ihn von unseren Mannschaften immer wünschen, erreichten die Leipziger gegen die ausgezeichneten polnischen Gäste ein 2:2-Unentschieden. Torhüter Busch mußte sich des öfteren mutig in den Schlamm werfen, um Chancen der polnischen Mannschaft zunichte zu machen. Hier rettet er vor dem schußstarken Halbstürmer Pohl. Weiter erkennen wir auf dem Bild von links nach rechts: Stieglitz, Zenker (SC Lokomotive), sowie Kowal, Brychcy (CWKS).
![[Bild: fa8lytjp.jpg]](http://fs1.directupload.net/images/180511/fa8lytjp.jpg)
Durch dieses Elfmetertor, erzielt zwei Minuten nach Wiederbeginn durch Fröhlich, ging Lokomotive Leipzig mit 2:1 in Führung und bekam großen Auftrieb. Die Führung konnte aber nicht ausgebaut werden, so daß sich das bessere spielerische Können der Volkspolen dann wieder durchsetzte.
![[Bild: 6ehh9pgm.jpg]](http://fs1.directupload.net/images/180511/6ehh9pgm.jpg)
Im zweiten Spiel unterlagen die Polen dem amtierenden DDR-Meister. Hier erzielt Turbine Erfurts Linksaußen Erwin Schymik das zweite Tor, und damit den Siegtreffer gegen CWKS Warschau. Vergeblich versucht Orlowski den Lauf des Leders zu stoppen.
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Im dicksten Schlamm des mit Torfmull bestreuten Nebenplatzes der Otto-Müller-Kampfbahn gewann SC Fortschritt Weißenfels gegen Motor Stralsund, den Spitzenreiter der Bezirksliga Rostock, 3:1. Fredi Reinhardt ist hier durchgebrochen, schießt aber knapp neben das Stralsunder Tor.
Torwart Horn von Motor Stralsund nach der Pokal-Schlammschlacht. Der Außenseiter verkaufte seine Haut teuer beim Spitzenreiter der DDR-Liga.
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Nun scheint der SC Wismut Karl-Marx-Stadt seine letzte Chance für den Gewinn des Titels verspielt zu haben. 1:3 unterlagen die Erzgebirgler gegen Rotation Babelsberg. Meister Turbine Erfurt schreitet einer erfolgreichen Verteidigung seiner Würde entgegen! Hier klärt Wismut linker Läufer Siegfried Wolf vor dem "langen" Gießler. Außerdem von links nach rechts: Müller, Torhüter Thiele, Schöne und Selignow.
![[Bild: qiyufdpd.jpg]](http://fs1.directupload.net/images/180526/qiyufdpd.jpg)
Noch bevor im Männerbereich um einen Europameistertitel gerungen wurde, wurde bereits seit 1948 jährlich ein FIFA (später UEFA)-Junioren-Turnier ausgetragen. Mit großem Interesse blicken deshalb die Fußballfreunde der DDR nach Italien, wo die 8.Auflage dieses Turniers bevorsteht. Die Nachwuchsfußballer der DDR sollten in ihrer Vorrundengruppe am 7.April in Bologna gegen Westdeutschland, am 9.April in Florenz gegen Gastgeber Italien und am 11.April in Siena gegen Portugal spielen. Kurz vor Turnierstart verweigerte allerdings die Scelba-Regierung, auf Grund eines NATO-Beschlußes, den DDR-Sportlern die Einreise. Der Sport wurde zum Spielball des Kalten Krieges.
Die DDR-Juniorenauswahl sollte dieses Turnier dreimal gewinnen: 1965 in Westdeutschland (3:2 im Finale gegen England), 1970 in Schottland (1:1 im Finale gegen die Niederlande nach Losentscheid) und 1986 in Jugoslawien (3:1 im Finale gegen Italien). Seit 1981 hatte das Turnier den Status einer U19-Europameisterschaft.
Noch hoffen die DDR-Nachwuchsspieler auf ihre Einreisevisa und bereiten sich in Kienbaum bei Berlin vor, hier beim Säubern der Fußballschuhe nach dem Training. Ganz rechts Günther Vollrath (Vollrath II) vom SC Turbine Erfurt, der Stürmer wechselte im Männerbereich zum SC Fortschritt Weißenfels, bevor er 1957 nach Erfurt zurückkehrte und in 9 Oberliga-Spielen ein Tor erzielen sollte.
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Verzweifelt wirft sich der Vorwärts-Torhüter Spickenagel nach dem Leder, das zum zweiten Treffer für den SC Dynamo Berlin im Lokalderby der deutschen Hauptstadt über den Kreidestrich rollt. Nach langem Spurt hatte Schröder seinem Mittelstürmer Schlosser den Ball vorgelegt, Klose ausschaltend. Im Fallen schob Schlosser die Kugel in die untere Ecke. 3:1 blieben die Männer um Herbert Schön erfolgreich.
Vom Vorstopper- zum Angriffsfußball: die Mannschaft des SC Einheit Dresden. Die angriffsstärkste Mannschaft der Oberliga blieb am Sonntag in Erfurt zum ersten Mal ohne eigenen Torerfolg.
Debütant im Meisterschaftsendkampf: der 18-jährige Günter Niewand. International ließ er bereits 1954 beim FIFA-Junioren-Turnier in Westdeutschland aufhorchen. Mit 7 Tore gegen Frankreich, die Niederlande; Jugoslawien und Belgien hatte er maßgeblichen Anteil am 7.Platz (von 18 Mannschaften) der DDR-Juniorenauswahl.
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