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Umfrage: Wie endet RWE - BFC Preussen?
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24.ST: FC Rot-Weiß Erfurt - BFC Preussen
Zum ersten Mal in 2026 finden tatsächlich wie geplant 2 Spiele hintereinander für unseren FC Rot-Weiß Erfurt statt.

Da das eigentlich angedachte Jubiläumsspiel zum 60. Vereinsgeburtstag gegen die einen Berliner - die VSG Altglienicke - in den Winterwirren unterging, sind nun andere Berliner - der Berliner FC Preussen 1894 - die Gegner zum "Jubiläumsspiel".

Am Samstag um 14.00 Uhr empfangen wir die Preussen erstmalig in der RWE-Historie im Steigerwaldstadion.

Die Lankwitzer aus dem südwestlichen Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf kommen als Aufsteiger in die Regionalliga mit einem derzeit beachtlichen 9.Platz nach Erfurt.
Dazu muss man dann auch noch beachten, dass die Preussen aktuell die Mannschaft - neben Hertha Zehlendorf - mit den wenigsten Punktspielen sind.
Sie kommen am 24.Spieltag mit gerade einmal 17 ausgetragenen Partien nach Erfurt.
Ab dem Spiel gegen RWE und weiter im März und April heißt das - 5 englische Wochen für die Preussen plus ein zusätzlicher Spieltag im Länderspielkorridor bei eigentlicher Ligapause am letzten Märzwochenende.
Ein knackiges Frühjahrsprogramm steht damit den Preussen bevor.

Der Mehrspartenverein - neben Fußball, Futsal, Handball, Volleyball, Leichtathletik und Gymnastik - war sehr viele Jahre eher bekannt für seine Eishockeymannschaft, dem ehemaligen BSC Preussen. Einst eine deutsche Spitzenmannschaft, lief ihnen in Berlin jedoch in wenigen Jahren nach der Wende der ostdeutsche Rivale Dynamo Berlin unter dem neuen Namen Eisbären Berlin recht schnell den Rang ab.

Die Geschichte des BFC Preussen im Berliner Fußball ist sehr lang und auf der Berliner Ebene durchaus erfolgreich.
Dennoch blieb man viele Jahre ein reiner Amateurverein.

Was ihnen nach der Wiedergründung 1949 nach dem zweiten Weltkrieg jedoch nie gelang - ein Aufstieg in die zweite oder sogar erste Fußballbundesliga.
Nach der deutschen Einheit spielte der BFC Preussen überregional ebenfalls weiterhin überhaupt keine Rolle.
Die jeweiligen NOFV-Oberligen in den 1990er und 2000er Jahren war das höchste an Spielklassen, was man bis dato erreichte.
Die Oberliga hielt man oft nicht sehr lange, stieg des Öfteren wieder in die Verbandsliga Berlin-Liga ab.
2019 ging es sogar hinunter in die siebtklassige Landesliga Berlin.

In der Saison 2021/22 stieg man über eine Relegation wieder in die sechstklassige Berlin-Liga auf.
Nach dem Aufstieg trennte man sich Ende August 2022 vom damaligen Trainer und ehemaligen Weltmeisterspieler Thomas Häßler bereits am 4.Spieltag.
Es übernahm der jetzige Trainer Daniel Volbert ab 30.08.2022.
Interimsweise hat bei 5 Spielen auch ein gewisser Rommel Abou Chaker den Cheftrainer gemacht, der mit 47 Jahren heute noch angeblich beim BFC Preussen II spielen soll.

Unter Daniel Volbert wurde man zunächst 13. der Berlin-Liga und rettete sich wieder einmal vor einem Abstieg.
In der Folgesaiosn 23/24 zogen die Preussen dann jedoch fast konkurrenzlos durch die Liga und stiegen mit 15 Punkten Vorsprung in die NOFV Oberliga Nord auf.

Auch in der Oberligasaison 24/25 konnte niemand die Preussen in ihrem Weg nach oben stoppen und unter Daniel Volbert gelang der Durchmarsch mit dem 2.Aufstieg in Folge.
Dabei war es ein hartes Kopf an Kopf-Rennen mit Lichtenberg 47 und Eintracht Mahlsdorf um die Meisterschaft der Oberliga Nord.
Erst am letzten Spieltag gelang dem BFC Preussen in der 90.+5. Minute der 1:0-Sieg gegen Mitkonkurrent Eintracht Mahlsdorf mit einem äußerst fragwürdigen Treffer.
Nach Spielschluss gab es deswegen auch Platzsturm und Rangeleien in Lankwitz.
Damit zog der BFC an Lichtenberg 47 und Mahlsdorf um einen Punkt vorbei und stieg quasi in der allerletzten Minute der Saison auf.

Erstmalig erscheinen nun also die Lankwitzer auf einer größeren Fußballbühne als bisher in ihrer Geschichte und treten in der Regionalliga Nordost in einem medial größer wahrgenommenen Rahmen weit über Berlin hinaus auf.

Inzwischen kommen aus Lankwitz auch Aussagen, dass man Liga 3 in den nächsten 5 Jahren im Blick hätte. Ubd dazu sein Stadion drittligatauglich umbauen möchte. Entsprechende Projekte und Gedankenspiele wurden dazu schon einmal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach dem Aufstieg wurde der Kader gewaltig umgekrempelt sowie auf die Ansprüche der Regionalliga umgebaut.
Man holte sich vor allem Erfahrung aus anderen Regionalligen in die Mannschaft.
Der 25-Mann-Kader hat aktuell einen Altersdurchschnitt von 24,9 Jahren.
30 Abgänge und 24 Neuzugänge prägten die Transfers im Sommer sowie noch einmal in der Winterpause.
Insbesondere Spieler wie DMF Niklas Brandt (Greifswald), LV Ben Meyer (BFC), die Außenstürmer Mensah und Butendeich (beide von der VSG) , die IV Kireski (Lok) und Häusl (Babelsberg) oder ZMF Fontein (SF Lotte) bringen eine Menge Erfahrung mit.
Zusätzlich dazu, dass aus dem Aufstiegskader bekannte ehemalige Spieler mit Erfahrungen bis in Liga 3 und sogar die zweite Bundesliga wie LV Brehmer ( früher VSG und Viktoria), Sechser Jamil Dem (früher Hertha II, Chemnitz, Großaspach, VSG) oder Stürmer und Kapitän Patrick Breitkreutz ( ehemals Hertha II, Holstein Kiel, Cotbus, Wiesbaden, Würzburger Kicker, VSG) eine sehr gute Qualität für diese Liga darstellen.

Dass da im Winter ein einst begehrter Spieler wie Phil Butendeich nach nur 6 Monaten vom BFC Preussen wieder zurück nach Luckenwalde geht, unterstreicht durchaus die Kaderqualität der Lankwitzer.
Ebenso wie der Abgang der Routiniers Brehmer, Mensah und Jamil Dem im Winter.

Nach erst 17 Spielen aus der Hinrunde hat der BFC Preussen 7 Siege und 5 remis eingesammelt bei nur 5 Niederlagen sowie 25:23 Toren und sich 26 Punkte gut schreiben lassen für den aktuellen Tabellenplatz 9.
Nach sehr erfolgreicher Serie im Herbst - 3;2 Zwickau/H, 5;2 Babelsberg/A, 2:0 Lok/H und 1:1 Altglienicke/H - wurden die beiden letzten Spiele vor Weihnachten jedoch verloren.
0:1 in Eilenburg in der Liga und dazu das Pokalviertelfinale daheim gegen den BFC mit 1:3 wenige Tage vor Weihnachten.
In der Winterpause gab es ein einziges Testspiel Anfang Januar bei Hansa Rostock mit respektablem 1:3.

Offensiv ist vor allem Patrick Breitkreutz zu beachten - 4 Tore, 2 Vorlagen.
IV Lenny Stein - 4 Tore, Chadi Ramadan -3 Tore, 2 Vorlagen , Philipp Fontein - 2 Tore, 2 Vorlagen sowie LV Stefan Brehmer (Abgang im Winter zum SV Wilhelmshaven) mit 4 Vorlagen trugen maßgeblich zu den Offensivbemühungen bei.

Der Übeflieger ist der BFC Preussen auswärts nicht.
11 Partien brachten 3 Siege , 2 remis sowie 3 Niederlagen bei 11:11 Toren.

Das Spiel in Erfurt ist für die Preussen ausserdem offzieller Rückrundenstart und erstes Pflichtspiel in 2026 überhaupt.
Keiner weiß also aktuell so richtig, in welcher Form sich unser Gegner befindet.

Das Hinspiel in Berlin-Lankwitz gewann damals der RWE in einer umkämpften Partie durchaus mit Spielglück mit 4:2.
Die schnelle 1:0-Preussen-Führung (Stein, 7.) drehten Fehler (27.) sowie Ikene (37.) zur 2:1-HZ-Führung für RWE.
Frank(58.) machte für die Preussen dann wieder den Ausgleich. Ehe sehr spät Brehmer (78./Eigentor) und dann noch Ugondu (84.) den RWE-Sieg klar machten.

Wie wird sich der FC Rot-Weiß Erfurt aufstellen bei dieser Partie?
Ikene (Kreuzbandriss), Aboagye (Kreuzbandriss) und Luca Florian (Halswirbelbruch) sind bekanntermaßen seit Wochen verletzt und werden in dieser Saison wahrscheinlich kaum noch einmal spielen.
Offen bleibt die Personalie Gonda, der zwar wohl wieder trainiert, aber erst einmal wieder aufgebaut werden muss, nachdem er nun bereits seit Anfang Oktober 2024 - also rund 16 Monate - inzwischen fehlt.
Raphael Jacky trainiert wohl auch wieder, befindet sich jedoch wie Gonda erst einmal im Aufbau nach seinem Kreuzbandriss im Mai 2025.

Die Spielgenehmigung von Nathan Claxton ist wohl immer noch nicht da.

Fragezeichen gibt es hinter Stanislav Fehler, der in Magdeburg angeschlagen ausgewechselt wurde und vom Platz humpelte.

Nach abgesessener Sperre ist Marco Wolf wieder im Kader und kann wieder eingesetzt werden.

Nach auskurierten Verletzungen/Erkrankungen konnten in Halle als Wechselspieler sowie in Magdeburg in der Startelf Awoudja und Dehl wieder spielen.
Zusätzlich kamen ebenfalls die verletzt gewesenen Santana Soares ( in Halle und Magdeburg) sowie Assibey-Mensah und Durakov (beide in Magdeburg) wieder zurück in die Spieltagskader und hatten erste Einsätze als Wechselspieler.

A-Junioren wie Chentoufi und Berndt als Alternativen im defensiven Bereich werden auch wieder mit dabei sein.
Insbesondere Sami Chentoufi scheint sich da mittlererweile zu empfehlen für den Kader der nächsten Saison, wenn er keine U19-Spielberechtigung mehr haben wird.

Eine Spielabsage steht wohl definitiv nicht an bei aufkommendem leichten Frühlingswetter.

Mit dem Spiel gegen den BFC Preussen startet RWE auch eine knackige englische Woche, die neben dem Heimspiel das Nachholespiel beim Greifswalder FC am Mittwochabend enthält sowie nächsten Sonntag dann das prestigeträchtige alte Ostduell gegen die BSG Chemie Leipzig im heimischen Steigerwaldstadion.

Was wünscht man sich aus dem Preussen-Spiel und der englischen Woche?
Mindestens 2 Spiele ohne Gegentreffer wäre mal etwas, was der defensiven Stabilität gut tun würde.
Insgesamt 8-9 Punkte aus den 3 Spielen hätten auch ihren absoluten Charme.
Zumal Romarjo Hajrulla unter der Woche nochmal kundtat, dass er zwar wisse, das 9 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Lok viel sind.
Er jedoch gern mit RWE Meister werden möchte und selbstverständlich die entsprechenden Tore dazu beitragen würde.

Konzentrieren wir uns trotzdem erst einmal auf Samstag und ein Jubiläumsspiel mit hoffentlich 3 Punkten sowie einem überzeugenden Heimsieg für RWE gegen einen äußerst spielstarken Aufsteiger, der auf keinen Fall zu unterschätzen ist. Ein 3:0 halte ich für machbar.

Mindestens 6.000 Zuschauer bei frühlingshaftem Wetter täten ebenfalls gut zum Erhalt der seehr guten Zuschauerstatistik.
Nach gespielten 10 Heimspielen steht der RWE dort bei überragenden 7989 Zuschauern im Schnitt.
Einen solchen Wert bzw darüber gab es nach der Wende 1990 in 36 Spielzeiten ein einziges Mal - in der 2.Bundesliga 2004/05 (über 11.000 Zuschauer).
Davor erreichte man ein solches Zuschauerniveau letztmalig in der DDR-Oberliga 1988/89 mit etwas über 8.000 Zuschauern...

Also - Samstag alle ins Stadion. 60 Jahre RWE feiern.

Auf gehts- Adler rupfen...
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Ergänzend - Boboy hat in Magdeburg seine 5.GK gesehen und ist gesperrt.
Demzufolge wäre natürlich eine kurzfristig eintreffende Arbeitserlaubnis für den Kollegen Claxton sehr hilfreich. Denn dann könnte Til Linus von der IV-Position auf die verwaiste Sechser-Position rücken, wo er aus meiner Sicht sowieso besser aufgehoben ist.
Ansonsten sehe ich dort wieder Caciel und oder Soares.
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Ich nehme Romario in die Pflicht , 2:1 für uns durch seinen Doppelpacker , ohne Gegentor geht es nicht !
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