TA: Pohl bleibt
Martin Pohl wird dem FC Rot-Weiß erhalten bleiben. Wie TA erfuht, hat sich der gestern 28 Jahre alt gewordene Verteidiger mit dem Erfurter Klub auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Unter Trainer Karsten Baumann war Pohl zur zur unumstrittenen Stammkraft beim Drittligisten avanciert.
Artikel ist leider nicht online.
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TLZ: Cinaz macht müde Beine flott
Erfurt. (tlz) Für Aues Heiko Weber war das 0:2 seiner Mannschaft am Sonnabend in Erfurt eine ganz neue Erkenntnis. Immerhin verlor der frühere Jenaer erstmals mit einem seiner Teams gegen den FC Rot-Weiß. "Ich kann meinen Jungs nicht einmal einen Vorwurf machen", sagt er.
Fast hätte man aus Erfurter Sicht meinen können, aus Webers Worten sprach der Respekt für einen an diesem Tage hochüberlegenen Gegner. Doch dem aber war nur in der zweiten Halbzeit so.
Im ersten Durchgang herrschte dagegen eine merkwürdige Stimmung im Steigerwaldstadion. Sogar vereinzelte Baumann-Raus-Rufe waren da zu hören. Und unten auf dem sattgrünen Rasen schien mancher Rot-Weiß-Kicker das Ostderby mit dem Osterspaziergang zu verwechseln. "Wir haben uns da ganz schlecht bewegt", kritisierte Baumann später. Auch er wird sich in Halbzeit eins gefragt haben, wer von beiden Teams eigentlich die Heimmannschaft war.
Denn als die ersten zaghaften Aktionen im Spiel der diesmal offensiver aufgestellten Gastgeber null Torgefahr brachten, nahm Aue das Heft des Handelns deutlich in die Hand, gewann nahezu jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell. Zum Glück für Rot-Weiß aber nutzten die Gäste in ihrer starken Phase die Verunsicherung der Baumann-Truppe nicht. Da kam Eric Agyemang nach gutem Zuspiel von Jan Hochscheidt einen Schritt zu spät (22.) und köpfte Sven Schaffrath nach Flanke von Sven Müller knapp über den Erfurter Kasten (43.). Und Rot-Weiß? Ein zu schwach getretener 30-Meter-Freistoß von Thiago Rockenbach da Silva (28.) blieb lange Zeit das einzig Nennenswerte. Bis zur 45. Minute, als Samil Cinaz nach Rockenbachs Freistoß urplötzlich per Kopf seine Mannen in Führung brachte.
Plötzlich rannten die bis dahin müden Erfurter Beine im zweiten Durchgang als ginge es um den Aufstieg. Weil Aue nun auf machen musste, gab es endlich Räume für die Rot-Weißen um den nach seiner Einwechslung besten Erfurter, Tino Semmer. Und die nutzten sie auch. "Jeder hat da gesehen, dass wir noch Fußball spielen können", sah es Karsten Baumann, während auch Kapitän Alexander Schnetzler schwärmte: "Das war wieder der FC Rot-Weiß, wie wir ihn aus der Hinrunde kennen."
Einen kleinen Unterschied aber übersah Schnetzler da, denn in Sachen Chancenverwertung hat man zu Zeiten eines Albert Bunjaku schon effektiveren Fußball gesehen. Dass Fabian Stenzel nach toller Einzelleistung nur den Außenpfosten traf (48.), war noch Pech. Dass Massimo Cannizzaro aber gleich vier Hochkaräter vergab (59., 62., 75., 86.), war an diesem Tag aber schon Unvermögen.
So musste Rot-Weiß gegen in der Schlussphase drängende Gäste noch lange um die drei Punkte zittern, ehe Semmer nach tollem Zuspiel von Cinaz in der Nachspielzeit Zuschauer und Mannschaft mit seinem traumhaften Volleyschuss erlöste.
Erfurt: Orlishausen, Schnetzler, Loose, Pohl, Pinske, Stenzel, Cinaz, Rockenbach (86. Ströhl), Hauswald (62. Peßolat), Pagenburg (46. Semmer), Cannizzaro.
Aue: Männel - Klingbeil, Kos, Paulus, Schaffrath (46. Curri) - Hensel - Müller, Hochscheidt, Feick - Stark, Agyemang (58. Bouhaddouz).
Schiedsrichter: Thomas Frank (Hannover) - Zuschauer: 7613 - Tore: 1:0 Cinaz (45.), 2:0 Semmer (90.+2).
13.04.2009 Von Thomas Czekalla
Quelle: http://www.tlz.de
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TLZ: Das Extralob vom Cheftrainer
Erfurt. (tlz) Karsten Baumann mochte nicht erst um das Osterfeuer tanzen. "Für Tino freut es mich besonders. Er ist immer engagiert und sehr lauffreudig", outete sich Erfurts Chefcoach ganz schnell als Semmer-Fan. Wohl nicht nur, weil das Tor des 23-Jährigen zum entscheidenden 2:0 auch manche Diskussion um seine Zukunft beim FC Rot-Weiß etwas verstummen ließ.
"Die drei Punkte waren mehr als wichtig für uns", sagte der Mann, den Baumann in Halbzeit zwei anstelle von Martin Hauswald das linke Mittelfeld beackern ließ und der für merklichen Schwung und die Wende sorgte. Und überhaupt. Semmer, der zuletzt stets von Beginn an im Team stand, fehlten nach den englischen Wochen etwas die Kräfte. Selbst gab er zu, beim 2:0 einfach nur draufgehalten zu haben, "weil mir einfach die Kraft für ein Solo gefehlt hat". Semmer, der im Sommer ohne Urlaub vom FC Sachsen nach Erfurt gewechselt war und der sich nach seinem Treffer gegen Jena zum 2:1 nun auch gegen Aue als Derby-Held freiern lassen durfte, war am Sonnabend Sinnbild dafür, was Präsident Rolf Rombach nach dem Abpfiff so formulierte: "Endlich hat die Mannschaft in der zweiten Halbzeit wieder einmal Siegeswillen bewiesen."
So lange die Füße und die Kraft mitspielten, war Semmer 45 Minuten am Rotieren. "Nach dem 1:0 kurz vor der Pause haben wir alle die zweite Luft bekommen", gab er zu. Dabei bekam Semmer nicht einmal die Pausenpredigt seines Trainers mit, "weil ich mich da auf dem Platz warm gemacht habe". Dass letztlich er es war, der das 2:0 machte und nicht Sturm-Partner Massimo Cannizzaro, der einige Hochkaräter ausließ, war dem Sachsen fast egal: "Massi hat genug Tore für uns erzielt. Er darf es es sich auch einmal leisten, etwas Pech zu haben."
Tino Semmer genoss den Augenblick nach dem Abpfiff. Noch mehr aber wird er die zwei freien Tage über Ostern in seiner Heimat genossen haben Und er freut sich auf die anstehende Woche vor dem Heimspiel gegen Burghausen. "Endlich haben wir mal eine Woche mit einem normalen Rhythmus vor uns", sagt er. Das Spiel gegen Aue könnte ein guter Anfang für die Aufholjagd zum Saisonziel Platz vier gewesen sein. Tino Semmer hätte daran keinen geringen Anteil.
13.04.2009 Von Thomas Czekalla
Quelle: http://www.tlz.de
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TLZ: RWE-Junioren kassieren eine 0: 1-Niederlage
Erfurt. (tlz/traut) Wie in der Vorwoche verschenkten die A-Junioren des FC Rot-Weiß in der Bundesliga gegen ein Team aus den Abstiegsrängen drei wichtige Punkte. Die Erfurter dominierten das Nachholspiel der Bundesliga gegen den Chemnitzer FC klar, ließen aber wie in Braunschweig ihre Möglichkeiten ungenutzt und verloren am Ende unglücklich mit 0:1 (0:1). Die Gäste aus Sachsen hatten im Spiel nur drei Möglichkeiten, und die erste nutzte Bochmann nach einer guten halben Stunde zum entscheidenden Treffer. Zu allem Überfluss verloren die Hausherren auch noch ihren Kapitän Matti Langer, der in der 79. Minute nach einem Foulspiel die rote Karte sah.
FC Rot-Weiß Erfurt: Kaiser - Drizis, Kiebert, Hempel, Rahn, Walter, Langer (79. RK), Menz, Brandau, Kammlott, Zöckel (69. Griebel).
Schiedsrichter: Björn Förster (Hannover). Zu.: 150. Tor: 0:1 Bochmann (29.).
13.04.2009
Quelle: http://www.tlz.de
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TA: FC Rot-Weiß: Süßer Beigeschmack
Der 11. April bleibt ein Erfurter Feiertag. Exakt 55 Jahre nach dem 2:0-Sieg der BSG Turbine über Aue und dem damit verbundenen ersten DDR-Titelgewinn behielt nun auch der FC Rot-Weiß die Oberhand - mit dem gleichen Ergebnis wie damals.
ERFURT. Massimo Cannizzaro war schuld. Weil der Erfurter Torjäger nach der Pause gleich drei Großchancen ungenutzt ließ, mussten Trainer und Fans bis zur letzten Sekunde zittern. Erst in der Nachspielzeit erlöste Tino Semmer per Distanzschuss das Publikum. Während der Joker für seinen engagierten Auftritt und das umjubelte 2:0 ein Sonderlob erhielt, wollte Karsten Baumann die Ladehemmung bei Cannizzaro indes nicht überbewerten: "An normalen Tagen macht er alle drei rein und wir können uns zurücklehnen", sagte er mit der Gelassenheit eines Siegers.
So rückten in dem Ostklassiker andere in den Vordergrund. Samil Cinaz beispielsweise, der trotz fehlerhafter Leistung an beiden Treffern beteiligt war. Semmers Tor hatte er vorbereitet, das 1:0 kurz vor der Pause per Kopf selbst erzielt. Vorausgegangen war ein Klasse-Freistoß von Thiago Rockenbach, der mit zunehmender Spieldauer immer dominanter wurde. Nach dem Abpfiff gab sich der Brasilianer umso zurückhaltender. Ja, er wisse um das angebliche Interesse von Union Berlin. Nein, er habe kein Angebot vom Fast-Aufsteiger vorliegen. Und außerdem sei er an Erfurt vertraglich bis 2010 gebunden.
Auch eine stattliche Ablösesumme im Sommer würde den sportlichen Verlust des Mittelfeldregisseurs in der momentanen Form nicht kompensieren. Wenn etwas nach vorn geht, dann über ihn. Das zeigte sich gegen Aue einmal mehr. Zum wiederholten Mal brachte ein Standard von ihm die Rot-Weißen in Front. Der zähe "Stellungskampf" zweier Teams, die sich in der ersten Halbzeit weder Raum noch Ballbesitz gestatteten, war zu Ende. Weil die Gäste nach dem Wechsel mehr riskieren mussten, kam Erfurt ins Spiel. Fabian Stenzel (47./Pfosten) sowie Cannizzaro nach tol-len Vorbereitungen von Rockenbach und Semmer (63./74./85.) vergaben allerdings klare Möglichkeiten zur Entscheidung.
So hatte die Defensive gegen die auf den Ausgleich drängenden Auer noch lange Schwerstarbeit zu verrichten. Mit Norman Loose bewies dabei ein Mann auch in brenzligen Situationen Übersicht, der in den vergangenen Wochen zunehmend aufs Abstellglas geraten ist. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub konnte der 29-Jährige zeigen, dass er mehr als ein Notnagel für den gesperrten Jens Möckel ist.
13.04.2009 Von Marco ALLES
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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TA: ERFURT: Mit Chancen gesündigt
Permanent in des Gegners Hälfte und dennoch unterlegen: In der Nachholpartie des 15. Spieltages in der Fußball-Bundesliga mussten sich die Rot-Weiß-A-Junioren am Ostermontag dem Chemnitzer FC 0:1 geschlagen geben. Nur zweimal tauchte der in erster Linie um Verteidiger bemühte Gast gefährlich vor dem Erfurter Tor auf. Eine dieser beiden Möglichkeiten nutzte Bochmann im Nachschuss für das Tor des Tages (30.) und verschaffte dem Elften der Staffel Nordost etwas Luft im Abstiegskampf. Die an achter Stelle liegenden Erfurter konnten hingegen lediglich ihren vor allem vor der Pause vergebenen Chancen nachtrauern.
Thüringen / Erfurt / Fußball / Bundesliga / A-Junioren / FC Rot-Weiß Erfurt / Staffel Nordost / Chemnitzer FC
13.04.2009 16:37 Uhr TA
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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TA: WEIMAR: Losglück für Fußballer
Vorfreude bei den Fußballfans in Weimar und Region: Thüringenligist SC 03 bekam im Halbfinale des Landespokals den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt als Gegner zugelost. Einen genauen Termin für die Partie auf dem Traditions-Sportplatz Lindenberg müssen die Kontrahenten noch vereinbaren. Zuletzt gastierten die Erfurter zu einem Pflichtspiel in Weimar im Oktober 2005 an gleicher Stelle und besiegten damals im Pokal-Achtelfinale die SG Empor/Vimaria Weimar mit 1:0.
Thüringen / Weimar / Fußball / Landespokal / Weimar / Rot-Weiß Erfurt
13.04.2009 23:47 Uhr TA
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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OTZ: Zweiter Einsatz für Julian Börner
Erfurt (OTZ/H. G.). Julian Börner vom FC Rot-Weiß Erfurt kam beim internationalen Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das gestern endete, zum zweiten Länderspieleinsatz in der deutschen U 18-Auswahl. Er wurde von Trainer Frank Engel im Spiel gegen Japan (2:1) eingewechselt. In der ersten Begegnung stand der 18-jährige Mittelfeldspieler im Vergleich mit Ägypten (0:1) 66 Minuten auf dem Feld. Börner hatte zuvor zehn Länderspiele in jüngeren Auswahlvertretungen absolviert.
13.04.2009
Quelle: http://www.otz.de
Martin Pohl wird dem FC Rot-Weiß erhalten bleiben. Wie TA erfuht, hat sich der gestern 28 Jahre alt gewordene Verteidiger mit dem Erfurter Klub auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Unter Trainer Karsten Baumann war Pohl zur zur unumstrittenen Stammkraft beim Drittligisten avanciert.
Artikel ist leider nicht online.
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TLZ: Cinaz macht müde Beine flott
Erfurt. (tlz) Für Aues Heiko Weber war das 0:2 seiner Mannschaft am Sonnabend in Erfurt eine ganz neue Erkenntnis. Immerhin verlor der frühere Jenaer erstmals mit einem seiner Teams gegen den FC Rot-Weiß. "Ich kann meinen Jungs nicht einmal einen Vorwurf machen", sagt er.
Fast hätte man aus Erfurter Sicht meinen können, aus Webers Worten sprach der Respekt für einen an diesem Tage hochüberlegenen Gegner. Doch dem aber war nur in der zweiten Halbzeit so.
Im ersten Durchgang herrschte dagegen eine merkwürdige Stimmung im Steigerwaldstadion. Sogar vereinzelte Baumann-Raus-Rufe waren da zu hören. Und unten auf dem sattgrünen Rasen schien mancher Rot-Weiß-Kicker das Ostderby mit dem Osterspaziergang zu verwechseln. "Wir haben uns da ganz schlecht bewegt", kritisierte Baumann später. Auch er wird sich in Halbzeit eins gefragt haben, wer von beiden Teams eigentlich die Heimmannschaft war.
Denn als die ersten zaghaften Aktionen im Spiel der diesmal offensiver aufgestellten Gastgeber null Torgefahr brachten, nahm Aue das Heft des Handelns deutlich in die Hand, gewann nahezu jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell. Zum Glück für Rot-Weiß aber nutzten die Gäste in ihrer starken Phase die Verunsicherung der Baumann-Truppe nicht. Da kam Eric Agyemang nach gutem Zuspiel von Jan Hochscheidt einen Schritt zu spät (22.) und köpfte Sven Schaffrath nach Flanke von Sven Müller knapp über den Erfurter Kasten (43.). Und Rot-Weiß? Ein zu schwach getretener 30-Meter-Freistoß von Thiago Rockenbach da Silva (28.) blieb lange Zeit das einzig Nennenswerte. Bis zur 45. Minute, als Samil Cinaz nach Rockenbachs Freistoß urplötzlich per Kopf seine Mannen in Führung brachte.
Plötzlich rannten die bis dahin müden Erfurter Beine im zweiten Durchgang als ginge es um den Aufstieg. Weil Aue nun auf machen musste, gab es endlich Räume für die Rot-Weißen um den nach seiner Einwechslung besten Erfurter, Tino Semmer. Und die nutzten sie auch. "Jeder hat da gesehen, dass wir noch Fußball spielen können", sah es Karsten Baumann, während auch Kapitän Alexander Schnetzler schwärmte: "Das war wieder der FC Rot-Weiß, wie wir ihn aus der Hinrunde kennen."
Einen kleinen Unterschied aber übersah Schnetzler da, denn in Sachen Chancenverwertung hat man zu Zeiten eines Albert Bunjaku schon effektiveren Fußball gesehen. Dass Fabian Stenzel nach toller Einzelleistung nur den Außenpfosten traf (48.), war noch Pech. Dass Massimo Cannizzaro aber gleich vier Hochkaräter vergab (59., 62., 75., 86.), war an diesem Tag aber schon Unvermögen.
So musste Rot-Weiß gegen in der Schlussphase drängende Gäste noch lange um die drei Punkte zittern, ehe Semmer nach tollem Zuspiel von Cinaz in der Nachspielzeit Zuschauer und Mannschaft mit seinem traumhaften Volleyschuss erlöste.
Erfurt: Orlishausen, Schnetzler, Loose, Pohl, Pinske, Stenzel, Cinaz, Rockenbach (86. Ströhl), Hauswald (62. Peßolat), Pagenburg (46. Semmer), Cannizzaro.
Aue: Männel - Klingbeil, Kos, Paulus, Schaffrath (46. Curri) - Hensel - Müller, Hochscheidt, Feick - Stark, Agyemang (58. Bouhaddouz).
Schiedsrichter: Thomas Frank (Hannover) - Zuschauer: 7613 - Tore: 1:0 Cinaz (45.), 2:0 Semmer (90.+2).
13.04.2009 Von Thomas Czekalla
Quelle: http://www.tlz.de
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TLZ: Das Extralob vom Cheftrainer
Erfurt. (tlz) Karsten Baumann mochte nicht erst um das Osterfeuer tanzen. "Für Tino freut es mich besonders. Er ist immer engagiert und sehr lauffreudig", outete sich Erfurts Chefcoach ganz schnell als Semmer-Fan. Wohl nicht nur, weil das Tor des 23-Jährigen zum entscheidenden 2:0 auch manche Diskussion um seine Zukunft beim FC Rot-Weiß etwas verstummen ließ.
"Die drei Punkte waren mehr als wichtig für uns", sagte der Mann, den Baumann in Halbzeit zwei anstelle von Martin Hauswald das linke Mittelfeld beackern ließ und der für merklichen Schwung und die Wende sorgte. Und überhaupt. Semmer, der zuletzt stets von Beginn an im Team stand, fehlten nach den englischen Wochen etwas die Kräfte. Selbst gab er zu, beim 2:0 einfach nur draufgehalten zu haben, "weil mir einfach die Kraft für ein Solo gefehlt hat". Semmer, der im Sommer ohne Urlaub vom FC Sachsen nach Erfurt gewechselt war und der sich nach seinem Treffer gegen Jena zum 2:1 nun auch gegen Aue als Derby-Held freiern lassen durfte, war am Sonnabend Sinnbild dafür, was Präsident Rolf Rombach nach dem Abpfiff so formulierte: "Endlich hat die Mannschaft in der zweiten Halbzeit wieder einmal Siegeswillen bewiesen."
So lange die Füße und die Kraft mitspielten, war Semmer 45 Minuten am Rotieren. "Nach dem 1:0 kurz vor der Pause haben wir alle die zweite Luft bekommen", gab er zu. Dabei bekam Semmer nicht einmal die Pausenpredigt seines Trainers mit, "weil ich mich da auf dem Platz warm gemacht habe". Dass letztlich er es war, der das 2:0 machte und nicht Sturm-Partner Massimo Cannizzaro, der einige Hochkaräter ausließ, war dem Sachsen fast egal: "Massi hat genug Tore für uns erzielt. Er darf es es sich auch einmal leisten, etwas Pech zu haben."
Tino Semmer genoss den Augenblick nach dem Abpfiff. Noch mehr aber wird er die zwei freien Tage über Ostern in seiner Heimat genossen haben Und er freut sich auf die anstehende Woche vor dem Heimspiel gegen Burghausen. "Endlich haben wir mal eine Woche mit einem normalen Rhythmus vor uns", sagt er. Das Spiel gegen Aue könnte ein guter Anfang für die Aufholjagd zum Saisonziel Platz vier gewesen sein. Tino Semmer hätte daran keinen geringen Anteil.
13.04.2009 Von Thomas Czekalla
Quelle: http://www.tlz.de
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TLZ: RWE-Junioren kassieren eine 0: 1-Niederlage
Erfurt. (tlz/traut) Wie in der Vorwoche verschenkten die A-Junioren des FC Rot-Weiß in der Bundesliga gegen ein Team aus den Abstiegsrängen drei wichtige Punkte. Die Erfurter dominierten das Nachholspiel der Bundesliga gegen den Chemnitzer FC klar, ließen aber wie in Braunschweig ihre Möglichkeiten ungenutzt und verloren am Ende unglücklich mit 0:1 (0:1). Die Gäste aus Sachsen hatten im Spiel nur drei Möglichkeiten, und die erste nutzte Bochmann nach einer guten halben Stunde zum entscheidenden Treffer. Zu allem Überfluss verloren die Hausherren auch noch ihren Kapitän Matti Langer, der in der 79. Minute nach einem Foulspiel die rote Karte sah.
FC Rot-Weiß Erfurt: Kaiser - Drizis, Kiebert, Hempel, Rahn, Walter, Langer (79. RK), Menz, Brandau, Kammlott, Zöckel (69. Griebel).
Schiedsrichter: Björn Förster (Hannover). Zu.: 150. Tor: 0:1 Bochmann (29.).
13.04.2009
Quelle: http://www.tlz.de
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TA: FC Rot-Weiß: Süßer Beigeschmack
Der 11. April bleibt ein Erfurter Feiertag. Exakt 55 Jahre nach dem 2:0-Sieg der BSG Turbine über Aue und dem damit verbundenen ersten DDR-Titelgewinn behielt nun auch der FC Rot-Weiß die Oberhand - mit dem gleichen Ergebnis wie damals.
ERFURT. Massimo Cannizzaro war schuld. Weil der Erfurter Torjäger nach der Pause gleich drei Großchancen ungenutzt ließ, mussten Trainer und Fans bis zur letzten Sekunde zittern. Erst in der Nachspielzeit erlöste Tino Semmer per Distanzschuss das Publikum. Während der Joker für seinen engagierten Auftritt und das umjubelte 2:0 ein Sonderlob erhielt, wollte Karsten Baumann die Ladehemmung bei Cannizzaro indes nicht überbewerten: "An normalen Tagen macht er alle drei rein und wir können uns zurücklehnen", sagte er mit der Gelassenheit eines Siegers.
So rückten in dem Ostklassiker andere in den Vordergrund. Samil Cinaz beispielsweise, der trotz fehlerhafter Leistung an beiden Treffern beteiligt war. Semmers Tor hatte er vorbereitet, das 1:0 kurz vor der Pause per Kopf selbst erzielt. Vorausgegangen war ein Klasse-Freistoß von Thiago Rockenbach, der mit zunehmender Spieldauer immer dominanter wurde. Nach dem Abpfiff gab sich der Brasilianer umso zurückhaltender. Ja, er wisse um das angebliche Interesse von Union Berlin. Nein, er habe kein Angebot vom Fast-Aufsteiger vorliegen. Und außerdem sei er an Erfurt vertraglich bis 2010 gebunden.
Auch eine stattliche Ablösesumme im Sommer würde den sportlichen Verlust des Mittelfeldregisseurs in der momentanen Form nicht kompensieren. Wenn etwas nach vorn geht, dann über ihn. Das zeigte sich gegen Aue einmal mehr. Zum wiederholten Mal brachte ein Standard von ihm die Rot-Weißen in Front. Der zähe "Stellungskampf" zweier Teams, die sich in der ersten Halbzeit weder Raum noch Ballbesitz gestatteten, war zu Ende. Weil die Gäste nach dem Wechsel mehr riskieren mussten, kam Erfurt ins Spiel. Fabian Stenzel (47./Pfosten) sowie Cannizzaro nach tol-len Vorbereitungen von Rockenbach und Semmer (63./74./85.) vergaben allerdings klare Möglichkeiten zur Entscheidung.
So hatte die Defensive gegen die auf den Ausgleich drängenden Auer noch lange Schwerstarbeit zu verrichten. Mit Norman Loose bewies dabei ein Mann auch in brenzligen Situationen Übersicht, der in den vergangenen Wochen zunehmend aufs Abstellglas geraten ist. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub konnte der 29-Jährige zeigen, dass er mehr als ein Notnagel für den gesperrten Jens Möckel ist.
13.04.2009 Von Marco ALLES
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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TA: ERFURT: Mit Chancen gesündigt
Permanent in des Gegners Hälfte und dennoch unterlegen: In der Nachholpartie des 15. Spieltages in der Fußball-Bundesliga mussten sich die Rot-Weiß-A-Junioren am Ostermontag dem Chemnitzer FC 0:1 geschlagen geben. Nur zweimal tauchte der in erster Linie um Verteidiger bemühte Gast gefährlich vor dem Erfurter Tor auf. Eine dieser beiden Möglichkeiten nutzte Bochmann im Nachschuss für das Tor des Tages (30.) und verschaffte dem Elften der Staffel Nordost etwas Luft im Abstiegskampf. Die an achter Stelle liegenden Erfurter konnten hingegen lediglich ihren vor allem vor der Pause vergebenen Chancen nachtrauern.
Thüringen / Erfurt / Fußball / Bundesliga / A-Junioren / FC Rot-Weiß Erfurt / Staffel Nordost / Chemnitzer FC
13.04.2009 16:37 Uhr TA
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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TA: WEIMAR: Losglück für Fußballer
Vorfreude bei den Fußballfans in Weimar und Region: Thüringenligist SC 03 bekam im Halbfinale des Landespokals den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt als Gegner zugelost. Einen genauen Termin für die Partie auf dem Traditions-Sportplatz Lindenberg müssen die Kontrahenten noch vereinbaren. Zuletzt gastierten die Erfurter zu einem Pflichtspiel in Weimar im Oktober 2005 an gleicher Stelle und besiegten damals im Pokal-Achtelfinale die SG Empor/Vimaria Weimar mit 1:0.
Thüringen / Weimar / Fußball / Landespokal / Weimar / Rot-Weiß Erfurt
13.04.2009 23:47 Uhr TA
Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de
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OTZ: Zweiter Einsatz für Julian Börner
Erfurt (OTZ/H. G.). Julian Börner vom FC Rot-Weiß Erfurt kam beim internationalen Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das gestern endete, zum zweiten Länderspieleinsatz in der deutschen U 18-Auswahl. Er wurde von Trainer Frank Engel im Spiel gegen Japan (2:1) eingewechselt. In der ersten Begegnung stand der 18-jährige Mittelfeldspieler im Vergleich mit Ägypten (0:1) 66 Minuten auf dem Feld. Börner hatte zuvor zehn Länderspiele in jüngeren Auswahlvertretungen absolviert.
13.04.2009
Quelle: http://www.otz.de